Räuchermänner:Die
ersten Räuchermänner sind seit 1800 bekannt. In einem
in Nürnberg gefundenen Buch wurde erstmals ein Husar mit
Pfeife dargestellt. Anfangs waren die Räuchermännchen
aus Papier, später dann aus Holz. Jeder Räuchermann
besteht aus einem gedrechselten Hohlkörper der die
Räucherkerze, erzgebirgisch:
„Raachakarzel“, umhüllt. Dann wird er auf
einen Sockel gestellt, die angezündete
Räucherkerze gibt dann ihren Qualm mit Duft durch
die Öffnung im Mund ab. Die Formgebung des
Räuchermannes hängt von der Fertigkeit und
Phantasie des Kunsthandwerkers ab.
Räucherkerzen
gibt es in vielen verschiedenen Düften. Die bekanntesten im
Erzgebirge sind Weihrauch, Tanne, Sandel und Honig.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Nussknacker:
Vor ca. 400 Jahren
begann man , die Nussknacker in Tier- oder Menschenform zu schnitzen.
Im Erzgebirge entstanden typische Formen. In den Figuren wurde die
Obrigkeit des 17. und 18. Jahrhunderts verkörpert. Sie traten
mit grimmigen Gesichtern auf. So begegnen uns die Nussknacker als
König, Soldat, Bergmann, Förster und andere Respekt
einflößende Gestalten. Dass die nussknackenden
Obrigkeitsvertreter allesamt so Furcht erregend dreinblicken, ist
sicherlich kein Zufall. Die meist armen Schnitzer und Spielzeugmacher
ließen sich von denen die Nüsse knacken, denen sie
im drangvollen Alltag oft recht- und machtlos ausgeliefert waren. Sie
wuchsen sozusagen in die jetzige Rolle von dekorativen
Schmuckstücken in den Wohnungen der Liebhaber erzgebirgischer
Volkskunst hinein.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Pyramiden:
Die Pyramide wurde vor ca. 300
Jahren das erste Mal erwähnt. Das Vorbild der Drehpyramide
waren die Göpelwerke im Bergwerk (von Pferden angetriebene
Schachtförderanlagen).
Die ersten
Pyramiden waren ein einfaches, aus vier grünen Zweigen
umwickeltes, in einer Spitze zusammenlaufendes Holzgestell. Diese
Pyramiden waren die Vorläufer des Weihnachtsbaumes und wurden
mit Kerzen, Rüböllämpchen, Äpfeln
und Nüssen geschmückt. Aufsteigende Wärme
treibt das Flügelrad an, so dass über eine Spindel
die Teller in eine kreisförmige Bewegung versetzt werden. Auf
den Tellern befinden sich unterschiedliche Figuren wie
Bergmänner, Engel Krippenfiguren o. ä.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Schwibbögen:
Heiligabend mittags trafen
sich
die Bergleute zum gemeinsamen Essen und Gesang (bergmännische
Weihnacht). Brennende Lampen wurden im Halbkreis aufgestellt, was
Volkskundler als das Himmelsfirmament (Himmelsbogen) interpretieren
oder auch aus der Gotik (Schwebebogen) ableiten. Die Bergleute wollten zum Ausdruck
bringen, dass sie immer wieder gesund aus dem Mund des Stollens das
Tageslicht erblicken. Ab ca. 1900 gibt es den Schwebebogen, in der
erzgeb. Mundart Schwibbogen genannt, aus Holz. Vorher war er aus Metall
und kam aus der Gegend um Johanngeorgenstadt.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Fensterbilder:
Unter den geschickten
Händen der erzgebirgischen Schnitzer und Drechsler entstanden
im Laufe der Zeit vielfältige Laubsägearbeiten,
darunter auch die überaus dekorativen Fensterbilder mit oder
ohne Beleuchtung. 
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Spieldosen:
Spieldosen sind seit ca. 1800 als
Klimperkästchen, welche optische und räumliche
Elemente mit Akustik verbinden, bekannt. Im Erzgebirge gab es in 1930
die erste Spieldose von Grete Wendt.
Spielwerke
kommen als 18, 28, oder 36-stimmige fast ausschließlich aus
Ste. Croix, in der Schweiz.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Blumen-
Laternen- und Winterkinder:
Die
ersten Blumenkinder entstanden im Erzgebirge schon um 1927. Mit ihren
fröhlichen Farben sind sie ein Symbol für den
Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für viele sind
diese liebenswerten Figuren bereits Sammlerstücke geworden.
In unserem
Sortiment finden Sie Blumen- Laternen- und Winterkinder der Firmen:
BLANK, BRAUN, ERZI, FLADE, HUBRIG, KWO, MÜLLER, STRACO, THIEL,
ULMIK und WENDT&KÜHN.
Die
Blumenkinder gibt es in verschiedenen Größen,
für alle Blumenkinder haben wir auch Ersatzblumen
vorrätig.

"Hubrig Artikel gehören nicht zur Produktgruppe Erzgebirgische Volkskunst"
 
  
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Spanbäume:
Spanbäume, Bäume
geschnitzt und Rillenbäumchen finden Sie bei uns von 2cm
–1,00m.
Diese werden aus Lindenholz
und ausschließlich in Handarbeit hergestellt, bzw. gestochen. 
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Tiere:
In unserem Sortiment finden Sie
geschnitzte Tiere oder auch Tiere die in der einmaligen und seltenen
Technik des Reifendrehens entstehen.
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Wolken
und Wiesen:
Wir
führen in unserem Sortiment sämtliche Wolken,
beleuchtete und unbeleuchtete Sockel und Wiesen in allen Abmessungen
aller namhaften Hersteller.
Egal ob Sie Ihre
Engelchen, Blumenkinder oder Winterkinder kunstvoll arrangieren
möchten, wir haben für Sie die entsprechenden Wolken
und Wiesen in 1 bis 6 Stufen vorrätig.
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Engel:
Himmlische Musik machen unsere
Engel aus vielen Manufakturen des Erzgebirges.
In
unserem Sortiment finden Sie Engelskapellen in verschiedenen
Größen, sämtliches Zubehör den
dazugehörigen Baumbehang und vieles mehr der folgenden Firmen:
BLANK, REICHEL, ULMIK, SEIFFENER NUSSKNACKERHAUS, HUBRIG, KWO,
WENDT&KÜHN, THIEL. Vielen sind auch die
Namen wie Kurzrockengel, Langrockengel, Schutzengel, Schleifenengel,
Musikengel aus dem Nussknackerhaus, Bäckerengel, Adventsengel, Engel
mit Krone, Hubrigengel, Margaritenengel oder die
Grünhainichener Engel mit den elf weißen Punkten auf
ihren grünen Flügeln ein liebgewordener Begriff
geworden.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Engel
und Bergmann:
Engel
und Bergmann werden im Erzgebirge ins Fenster gestellt. Diesem Brauch entsprechend
entwickelten sich die beiden typischen Erzgebirgsfiguren zu beliebten
Patengeschenken mit symbolischem Charakter. Es gibt zwei Herstellungsarten:
- geschnitzte
Figuren aus dem Westerzgebirge
- gedrechselte Figuren
aus dem Seiffener Raum
Für beide war die
Nürnberger Docke das Vorbild.
Der
schnitzende Bergmann schuf sich ein Ebenbild. Der Engel sollte den
Boten des Herrn darstellen und den Künder des Erzes. Hans
Hesse, der 1521 den berühmten Annaberger Bergaltar schuf,
stellte dort ebenfalls den Engel als Endecker des Silbers dar. Bis
heute sind in den Figuren die Merkmale des Biedermeiers erkennbar
(1815-1850)

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Striezelkinder/
Striezelmarkt:
1434
wurde durch landesherrlichem Privileg auf dem ältesten
Weihnachtsmarkt Deutschlands, dem Striezelmarkt in Dresden, Seiffener
Handwerkern erlaubt, an einem Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
ihre selbstgefertigten Waren zu verkaufen.
Die
Striezelkinder waren Kinder einfacher Leute, die mit ihren
Bauchläden in den Besuchern des Weihnachtsmarktes
Mitleid und Mildtätigkeit hervor riefen. Sie verkauften
- Hampelmänner
- Lametten,
- Zündhölzer,
- Papierlaternen
u. v. m.
Nach einem Holzschnitt von Ludwig
Richter schuf Max Auerbach die Figuren die uns allen als Striezelkinder
bekannt sind. Sie bekamen auf der Weltausstellung 1937 in Paris die
Goldmedaille.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Kurrende:
4 Sternenträger gehen
nach der Adventsmusik (jeden Adventssonntag) in alle 4
Himmelsrichtungen auf Ihre Dörfer zu. Ihnen folgen jeweils 4
Kurrendekinder mit dunklen Umhängen zum Adventssingen von Haus
zu Haus. Sie tragen den Dorfbewohnern Weihnachtslieder und Gedichte vor
und bekommen dafür Süßigkeiten, in der
heutigen Zeit auch oftmals Geld. In die Christmette ziehen zuerst die
Laternenkinder, gefolgt von den Kurrendesängern, in die Kirche
ein. Die Kurrendefiguren wurden 1937 in Paris ebenfalls mit der
Goldmedaille ausgezeichnet.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Miniaturen:
In den Drechselstuben der
Erzgebirgler entstanden im Laufe der Zeit viele weitere Holzfiguren,
die nicht nur zur Adventszeit, zum Einsatz kamen. Bei uns
finden Sie Miniaturen, wie z. B. Streichholzschachteln, Nussschalen,
Bären, Puppen, Schneemänner,
Winterkinder, Schneeflöckchen, Märchenfiguren,
Kerzenhalter, Grüne Männchen, das komplette Sortiment
der Krebspuppen, Wackeltiere, Stuben, Miniaturfiguren wie z.B.
Waldleute, Holzfäller, Eisenbahner, Schornsteinfeger,
Schäfer, Zwerge, Förster, Wichtel, Eisenbahnen und
vieles mehr.
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Räucherkerzen:Wir führen in unserem
Sortiment Räucherkerzen in allen Duftrichtungen der Firmen
KNOX und CROTTENDORF. zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Baumbehang:
Bereits seit Anfang des 15.
Jahrhunderts ist das Schmücken des Weihnachtsbaumes
fester Bestandteil des Weihnachtsfestes in Deutschland.
Zunächst waren es Äpfel, Nüsse und Lebkuchen
die den Weihnachtsbaum schmückten. Im 19. Jahrhundert
verbreitete sich der Brauchtum des Weihnachtsbaumschmückens
über weite Teile Europas und auch nach Nordamerika. Im
Erzgebirge spezialisierte man sich seitdem vor allem auf
figürlichen Baumbehang und gläsernen
Christbaumschmuck in allen nur möglichen Formen und Farben. zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Krippen:
Weihnachtskrippen findet man
überall auf der Welt, aber besonders im Erzgebirge
entwickelten sich interessante Motive durch das Aufeinandertreffen
katholischer Böhmen und protestantischer Nordländer. In unserem Sortiment finden Sie
die original KÖHLER Krippe, die Krippenfiguren der Firma
ULMIK, geschnitzte Krippenfiguren aus dem Böhmerwald,
Krippenfiguren aus Südtirol in natur und bemalt, sowie eine
sehr große Auswahl an Krippenställen in allen
Größen und Ausführungen und ein sehr
umfangreiches Sortiment an Krippenzubehör.


zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Häuser
und Kirchen:
In
unserem Sortiment finden Sie beleuchtete und unbeleuchtete Seiffener
Kirchen, die Frauenkirche, Erzgebirgshäuser, Weihnachtsberge
mit Schnee, ohne Schnee, mit Spielwerken usw. Freuen Sie sich auf
unsere Auswahl.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Laternen:
Hölzerne Mettenlaternen
gehen auf das Wirken von Alwin Seifert (Direktor der
Spielwarenfachschule) zurück.
1914
entdeckte er unter den Papierlaternen die einzige Holzlaterne zur
Christmette, diese früher von Vätern für
ihre Kinder gebaut wurden. Er entwickelte mit Schülern seiner
Schule Schablonen und viele verschiedene Motive. Ab dieser Zeit ist es
Tradition in Seiffen mit der Laterne zur Christmette zu gehen.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Weihnachtsmänner:
Mit ihren klaren, einfachen
Formen
und Farben sowie einer hochwertigen Verarbeitung der
ausgewählten Hölzer sind die munteren
Weihnachtsmänner mittlerweile zu einem schönen
Bestandteil der ezgebirgischen Volkskunst geworden. Bei ihren
Festtagsvorbereitungen werden sie wacker von Elch Olaf und dem Rentier
Rudolf unterstützt.
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Herrnhuter
Sterne:Der aus
Herrnhut stammende Brauch, den Stern im Familienkreis zusammenzubauen
und ihn am ersten Sonntag im Advent aufzuhängen, ist weltweit
verbreitet und hat eine lange Tradition. Seit 2004 hängt auch
weitsichtbar in der Frauenkirche in Dresden ein Herrnhuter Stern. Sie
finden die Sterne in unserem Sortiment aus Papier und Kunststoff gelb,
rot, gelb-rot oder roter Kern mit gelben Spitzen in 40, 60, 68 oder
80cm.

zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Osterhasen:
Osterbräuche, wie das
Verschenken und Verstecken von bunten Ostereiern, das Aufstellen von
Osterhasen in Gruppen, als Schulen usw., spielen eine große
Rolle.
Die Häuser und Gärten
werden österlich geschmückt und überall
begrüßen das Frühlingserwachen Figuren wie
Osterhasen, Lämmer und Küken, die aus Holz
für den Fenster-, Tisch und Baumschmuck hergestellt
werden.
zurück zur
Übersicht | Seitenanfang
Ersatzteile
und Zubehör:Für
Ihre Pyramiden, Schwibbögen usw. halten wir ein
großes Ersatzteillager bereit. Sie finden unter
anderem Glas- und Stahllager, Kerzentüllen und
Tropfenfänger, Holztüllen für Wachs- und
elektr. Kerzen, Pyramidenflügel und Flügelzapfen,
sowie Pyramidennaben, Riffelkerzen, Kleinschaftkerzen, Ersatzkerzen
für elektr. Beleuchtung und vieles mehr.
Pyramidenkerzen
in verschiedenen Stärken, Adventskranzkerzen, Puppenkerzen
usw. finden Sie ebenfalls in unserem Sortiment. zurück zur
Übersicht | Seitenanfang Gerne reparieren wir
Ihnen Ihre liebgewordenen Stücke, bitte nehmen Sie
mit uns Rücksprache.
|